Gesine Nowakowski - Sopran

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Beruflicher Werdegang

Foto: Gesine Nowakowski

Ihre Gesangsausbildung erhielt Gesine Nowakowski an der Universität der Künste Berlin bei Prof. J. Hoefflin und am Mozarteum Salzburg bei Prof. H. Hopfner. Aufschlussreiche Einblicke in spezielle Fachgebiete erlangte sie durch Meisterkurse beispielsweise in das Lied des zwanzigsten Jahrhunderts bei Axel Bauni; im Gegenzug dazu stand die Ausführungspraxis des Barock, mit René Jacobs als lehrendem Meister. Die intensivste Auseinandersetzung hat sie im deutschen Liedgut bei Prof. Thomas Thomaschke und Prof. Dietrich Fischer-Dieskau gefunden.

Im Musiktheater konnte sie sich in verschiedenartigsten Produktionen einbringen: Sie stand auf den Bühnen der Oper Halle (La Musica, „L’Orfeo“ von C. Monteverdi), des Deutschen Theaters, des Maxim Gorki Theaters, Der Berliner Volksbühne Ost („Wachsfigurenkabinett“ von K.A. Hartmann), E.T.A: Hoffmann-Theater Bamberg (Sophie, „Tom Jones“ von F.A. Philidor), dem Berlin Konzerthaus („Violet Subjects“ – ein Mozart-Liederspiel) und spielt in der Wanderproduktion der Berliner Lautten Compagney „King Arthur“ (She) von H. Purcell mit.

Solistisch wirkte Sie bei Konzerten mit den Hamburger Symphonikern in der Hamburger Musikhalle unter Peter Schreier, der deutschen Brahmsgesellschaft, Radio Bremen, den Schwetzinger Festspielen (SWR-Übertragung), dem Festival Mitte Europa, dem Kyoto-Music-Students-Festival-Japan, der Schumanniade unter Peter Schreier mit, und ist an der Produktion einer CD mit Liedern von Justus Hermann Wetzel beteiligt.

Gesine Nowakowski ist Stipendiatin des Deutschen Musikrates und wurde in die 50. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Infolge dessen gründete sich das Trio Cantatabile, welches sein Auftaktkonzert bei den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern und seitdem viele Konzerte in ganz Deutschland gegeben hat. Seit geraumer Zeit arbeitet Gesine Nowakowski mit der „Lautten Compagney“ in verschiedensten Projekten miteinander („L’Orfeo“ – Monteverdi, „King Arthur“ – Purcell, „Membra Jesu Nostri“ – Buxtehude…).

Die Zusammenarbeit mit der zeitgenössischen Komponistin Polina Medyulyanova bezieht Gesine Nowakowski ebenso in ihre musikalische Weiterentwicklung ein wie das Studieren des klassischen Repertoires.

Abseitiges

Foto: Gesine Nowakowski

Außerhalb des klassischen Repertoires fand Gesine Nowakowski große Freude in der Wiederentdeckung des Doo-Wop-Gesangs und der Entwicklung der „Lala“ in der Produktion „Teddy Tee and the Dee Doo Woppers feat. The Christels und Kapelle“, welche im Deutschen Theater Berlin, im BKA-Zelt und im Berliner Tränenpalast rührende Erfolge feiern durfte.

Teddy Tee – Tell him (youtube.com)
Teddy Tee – Seven Little Girls (youtube.com)
Teddy Tee – Sh-Boom (youtube.com)

Termine (alle zeigen)
10.12. So "Weihnachtsoratorium" von J.S. Bach St.-Marien-Kirche Strausberg, 20:00 Uhr
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